Schmerzfrei unterwegs – Richtig bergab gehen

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Wer von uns kennt das nicht? Der Aufstieg ist geschafft und der Gipfel erreicht, eure Tour damit aber noch lange nicht beendet. Gerade beim Abstieg kommt es aufgrund von Müdigkeit und Unachtsamkeit dann oft zu Unfällen. Mit der richtigen Technik lässt sich das Risiko minimieren. Wir geben euch hier 5 hilfreiche Tipps. 

Der Ausblick vom Gipfel wird für viele von uns durch einen Gedanken getrübt: Man muss nun wieder bergab. Mehr als die Hälfte aller Wanderer klagt über Knieschmerzen. Um diese zu verhindern, sollte man seine Gehtechnik trainieren. Wir verraten euch einige Tipps.

©unsplash / Bei gerölligem Terrain sollte man eher auf die Ferse belasten und fließend gehen

WIEDER INS TAL KOMMEN: 5 TIPPS

KRAFT EINTEILEN

Klingt banal, ist aber wichtig: Touren so gehen, dass euch genügend Kraft für den Rückweg bleibt. Wer nur an den Aufstieg denkt, riskiert beim Abstieg schwächebedingte Unfälle.

STOCKEINSATZ

Stöcke nehmen bei richtigem Einsatz (siehe weiter unten) mehrere Tonnen Gewicht von den Knien. Im leichteren Gelände mit zwei Stöcken gehen; wird es steiler, benötigt man eine freie Hand für den Fall eines Sturzes.

©pexels.com

LASTVERTEILUNG

Der Körperschwerpunkt sollte gerade beim Bergabgehen senkrecht über den Füßen liegen. So belastet man die ganze Fußsohle besser (= mehr Reibkraft) und kann sich im Fallle des Abrutschens eher abfangen.

FERSENSPIEL

Bei Geröll und auf steilen Wiesen eher die Fersen belasten. Im Geröll dabei fließend gehen – am besten ans Skifahren denken. Auf ebenen Pfaden wiederum setzt man bergab den Fußballen als Erstes auf. So fängt die Wadenmuskulatur mehr Last ab. Die Knie bleiben dabei leicht gebeugt.

TRIPPELN STATT STOLZIEREN

Ist es steil, sind kleine federnde Schritte besser als lange harte Schritte. Man tänzelt sozusagen den Berg hinunter. 

©unsplash

GEGEN DEN MUSKELKATER NACH DER TOUR

Egal, ob bergauf oder bergab: Auf einer Wanderung wird die Beinmuskulatur stark beansprucht. Das macht sich häufig mit Muskelkater bemerkbar. Neben einem heißen Bad oder einem Saunagang direkt nach der Belastung können auch wohltuende Salben helfen.

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Author: Annie Knitter

Geboren im Januar 1977, begann ihre Outdoor-Reise schon 1978 im ersten Campingurlaub mit den Eltern – damals noch in einem ausgebauten Bauwagen in Steckelsdorf. Ab 1979 war der Klappfix CT 6-1 Trigano ständiger Begleiter: Sommer für Sommer ging es damit an die Ostsee nach Zinnowitz, nach Prerow oder an andere Lieblingsorte in Mecklenburg. Auch Abstecher in die damalige Tschechei gehörten dazu und prägten früh die Begeisterung fürs Draußensein. Heute ist Annie noch immer am liebsten draußen: Sie wandert leidenschaftlich gern, entdeckt mit Neugier neue Outdoor-Aktivitäten und genießt es, Natur aus allen Blickwinkeln zu erleben. Aus dieser Liebe zur Freiheit unter freiem Himmel entstand auch die Idee für STAY WILD – Outdoor – ein Magazin, das die Faszination für Abenteuer, Achtsamkeit und Natur mit euch teilt.