7 wertvolle Tipps für warme Nächte im Schlafsack

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In den Schlafsack schlüpfen und wohlig schlummern? Ganz so einfach ist es nicht immer. Wir verraten, wie ihr euch im Camper oder im Zelt garantiert eine kalte Nacht erspart! Die folgenden Tipps sind nicht nur für den Winter wichtig, auch jetzt wo der Herbst in den Startlöchern steht und die Nächte nach und nach, aber doch spürbar, kälter werden. Man unterschätzt so eine Spätsommernacht mitunter deutlich.

1. EUREN SCHLAFSACK SCHON VORHER AUSBREITEN

Ein Schlafsack entfaltet seine Wärmeleistung nur bei optimaler Bauschkraft, daher solltet ihr euren Schlafsack schon einige Zeit vor dem Schlafengehen aufschütteln.

2. ISOLIERENDE UNTERLAGE VERWENDEN

Die Kälte kriecht vom Boden aufwärts. Das dürfte den meisten bekannt sein.  Wenn ihr keine gut isolierende Unterlegmatte habt oder es trotz dieser immer noch zu kalt ist, legt man auf die Isomatte nochmals eine Schicht drauf. Auch bewährt, eine Rettungsdecke, mit der silbernen Schicht nach oben, unter die Isomatte legen.

3. KÖRPER AUFWÄRMEN

Bevor ihr in die anfangs kühle Unterkunft einkehrt, sollte man sich aufwärmen. Etwa indem ihr nochmals eine Runde am Zeltplatz oder wo ihr mit eurem Zelt übernachtet, dreht. Am wichtigsten ist es, dass eure Gliedmaßen (Finger und Füße) warm sind.

4. EINE MÜTZE AUFSETZEN

Wie viel Körperwärme man nun genau über den Kopf verliert, darüber scheiden sich die Geister.  Dass es aber verhältnismäßig viel ist, gilt aber als gesichert. Daher unbedingt auch beim Schlafen eine Mütze aufsetzen. Das würde ich empfehlen, wenn es wirklich richtig kalt draußen wird. 

5. SOCKEN WECHSELN

Vor allem bei Kindern wichtig: warme und trockene Socken anziehen. Füße sind für Kälte besonders anfällig. Und gerade Socken bleiben nach einigen Stunden in Wanderschuhen wohl kaum zu 100 % trocken.

6. NICHT MIT LEEREM MAGEN INS BETT GEHEN

Abgesehen vom unangenehmen Hungergefühl fördert zu wenig Energie auch euer Kältegefühl. Ihr müsst euch deshalb nicht davor scheuen, vor dem Schlafengehen noch etwasz u essen, am besten etwas Süßes. Doch Vorsicht bei anderen, flüssigen Gute-Nacht-Snacks: Auch wenn Alkohol kurzfristig ein Wärmegefühl hervorruft, bewirkt er langfristig das Gegenteil.

7. Alles erledigen!

Insbesondere den Gang zur Toilette! Hört sich vielleicht lustig an, aber wer schon mal in einer eiskalten Nacht aus seinem endlich warmen Schlafsack kriechen musste, weiß, wie sich das anfühlt. Zudem sollte man Utensilien, die man in der Nacht brauchen könnte (Taschenlampe etc.), gleich griffbereit neben den Schlafsack legen.

Wir wünschen euch warme und geruhsame Nächte im Schlafsack

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Author: Annie Knitter

Geboren im Januar 1977, begann ihre Outdoor-Reise schon 1978 im ersten Campingurlaub mit den Eltern – damals noch in einem ausgebauten Bauwagen in Steckelsdorf. Ab 1979 war der Klappfix CT 6-1 Trigano ständiger Begleiter: Sommer für Sommer ging es damit an die Ostsee nach Zinnowitz, nach Prerow oder an andere Lieblingsorte in Mecklenburg. Auch Abstecher in die damalige Tschechei gehörten dazu und prägten früh die Begeisterung fürs Draußensein. Heute ist Annie noch immer am liebsten draußen: Sie wandert leidenschaftlich gern, entdeckt mit Neugier neue Outdoor-Aktivitäten und genießt es, Natur aus allen Blickwinkeln zu erleben. Aus dieser Liebe zur Freiheit unter freiem Himmel entstand auch die Idee für STAY WILD – Outdoor – ein Magazin, das die Faszination für Abenteuer, Achtsamkeit und Natur mit euch teilt.