Fußschmerzen beim Wandern vermeiden – nützliche Tipps zur Vorbeugung

Wandern macht Spaß und ist alleine oder mit der ganzen Familie eine tolle Freizeitbeschäftigung. Ob auf dem Feld, im Wald oder auch an der Küste sowie in den Bergen kann man wandern. Spielt dann auch noch das Wetter mit, ist es doppelt so schön. Neben dem Wetter gibt es jedoch noch weitere Probleme, die eine Wandertour zu einer regelrechten Tortur werden lassen können. Dazu zählen insbesondere schmerzende Füße.

Es gibt unterschiedliche Gründe, die für Fußschmerzen verantwortlich sind und zur Entstehung von nervigen Blasen beitragen können. Sind eure Schuhe zu klein, die Socken zu groß oder tragt ihr generell das falsche Schuhwerk beim Wandern, kann dies weitreichende Folgen haben. Blasen sind dabei nur das kleinere Übel. Viel schlimmer ist es, wenn eure Füße gerade beim regelmäßigen Wandern überlastet werden und sich dadurch mit der Zeit Fersensporn sowie andere schmerzhafte Krankheiten entwickeln, die ihr so schnell nicht mehr loswerdet. Um solche Probleme zu vermeiden, solltet ihr vorbeugen und genau wissen, was zu tun ist. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie ihr Fußschmerzen erfolgreich vermeiden könnt. 

DAS RICHTIGE SCHUHWERK IST ENTSCHEIDEND

Gehört ihr zu der Fraktion, die mit Laufschuhen oder Freizeitschuhen wandern geht? Dann solltet ihr euch nicht wundern, wenn ihr auf einer langen Tour durch schwieriges Gelände Probleme kriegt. Wanderschuhe wurden speziell zum Wandern entwickelt und erfüllen die Anforderungen eurer Füße bei dieser Freizeitbeschäftigung daher am besten. Im Gegensatz zu Freizeitschuhen zeichnen sich Trekkingschuhe von Jacalu durch ein ausgeprägtes Profil, eine dicke sowie rutschfeste Sohle und einen höheren Schaft mit spezieller Schnürung aus, die eure Füße optimal stützt und gegen Stöße abfedert. Gerade bei einer Wanderung durch das Gebirge mit unbefestigten Wegen sind alpintaugliche Wanderschuhe essenziell. Unternehmt ihr hingegen eine leichte Tour über ebene Feldwege, reichen auch eure Laufschuhe aus, sofern ihr diese gut eingelaufen habt und einen ordentlichen Halt darin verspürt. Möchtet ihr euch neue Wanderschuhe kaufen, solltet ihr diese im Geschäft am besten mindestens eine Viertelstunde lang so ausgiebig wie möglich testen und sich von einem Fachverkäufer beraten lassen, damit ihr nicht zur falschen Größe sowie Passform greift. 

PASSENDE SOCKEN UND EINLAGEN FÜR MEHR KOMFORT

Neben den richtigen Trekkingschuhen spielt auch die Wahl der Socken eine wichtige Rolle, wenn ihr Blasen vermeiden möchtet. Tragt ihr zum Beispiel Baumwollsocken zum Wandern, werden eure Füße darin schwitzen. Die Füße werden mit der Zeit immer feuchter und reiben dann mit den Socken an der Innenseite des Schuhs. Das kann schnell zur Entstehung von Blasen führen. Die bessere Wahl sind spezielle Sport- oder Trekkingsocken. Diese bestehen aus einem schnell trocknenden Stoff und verhindern, dass die Feuchtigkeit auf eure Hornhaut gelangt. Alternativ könnten auch Socken aus Merinowolle infrage kommen. Diese sind aus natürlichen Fasern und deshalb nicht anfällig für unangenehmen Schweißgeruch. Die Wolle absorbiert die Feuchtigkeit beim Wandern und hält eure Füße angenehm trocken. Möchtet ihr den Tragekomfort eurer Wanderschuhe nochmals erhöhen, könnt ihr zu Einlegesohlen greifen. Diese verleihen euren Füßen nicht nur einen besseren Halt, sondern stärken auch das Fußgewölbe. Gerade für Menschen mit einer Fußfehlstellung können Einlagen eine gute Lösung sein, da die Einlage die Stellung des Fußes korrigieren kann. 

PFLEGE UND FUßTRAINING ALS VORBEREITUNG

Gesunde Füße benötigen auch die richtige Pflege. Aus diesem Grund kann es eine gute Idee sein, wenn ihr eure Füße am Abend vor der Wanderung mit einer hochwertigen Fußcreme verwöhnt. Die Creme sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt, was vor Blasen schützt. Zudem ist es empfehlenswert, vor dem Wandern die Zehennägel zu kürzen. Sind diese zu lang, kann es schnell unangenehm werden, wenn die Nägel beim Wandern an die vordere Innenseite der Schuhe stoßen. Viele erfahrene Wanderer schwören zudem auf Hirschtalg zur Pflege der Füße, um Schmerzen beim Wandern zu verhindern. Zusätzlich zur Pflege habt ihr die Möglichkeit, eure Füße mit einigen Übungen zu stärken. Starke Füße sind weniger anfällig für Schmerzen beim Wandern. Simpel, aber effektiv ist es zum Beispiel, wenn ihr von Zeit zu Zeit barfuß lauft. Geht jedoch nicht nur auf dem Parkett im Wohnzimmer, sondern auch auf steinigem Untergrund sowie Feld oder Wiese. So wird eure Muskulatur gestärkt und eure Füße halten auch auf langen Strecken durch. Ebenso könnt ihr das Fußtraining in den Alltag integrieren. Stellt euch dazu z. B. beim Zähneputzen abwechselnd auf die Zehenspitzen und danach auf die Fersen. Wiederholt diese Übung mehrmals und bleibt für jeweils 30 Sekunden in einer Position bevor ihr wechselt.  

Wir wünschen euch viel Spaß bei eurer nächsten Wanderung. 

Author: Annie

Geboren im Januar 1977, erster Campingurlaub mit den Eltern 1978 in Steckelsdorf in einem ausgebauten Bauwagen, ab 1979 dann Camping in einem Klappfix CT 6-1 Trigano. Dann regelmäßig Camping an der Ostsee (Zinnowitz/Usedom), Prerow und andere Orte in Mecklenburg. Aber auch in der Tschechei. Heutzutage gehe ich gerne und viel wandern und erkunde viele Outdoor Aktivitäten mit Neugier und Spaß.

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