STAY WILD – OUTDOOR

ITB Berlin 2026: 60 Jahre Reisemesse – Dialog, Innovation und internationale Begegnungen

Fachbesucher auf dem Weg zum Eingang der Messe Berlin während der ITB Berlin 2026

Die ITB Berlin gilt als wichtigste Fachmesse der internationalen Tourismusbranche und zieht jedes Jahr tausende Branchenvertreter aus aller Welt an.

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Noch bevor die Tore der ITB Berlin 2026 offiziell öffneten, bot sich bereits ein erster Blick hinter die Kulissen der weltweit führenden Tourismusmesse. Akkreditierte Medienvertreter erhielten am 2. März im Rahmen der offiziellen Eröffnungspressekonferenz sowie einer sogenannten „Behind the Scenes“-Tour die Möglichkeit, ausgewählte Messebereiche noch in der finalen Aufbauphase zu erleben. Die exklusive Führung führte unter anderem zu ersten Präsentationen internationaler Destinationen und bot einen spannenden Einblick in die letzten Vorbereitungen kurz vor Beginn der Messe.

Tourismusminister von Angola bei einer Präsentation auf der ITB Berlin 2026

AUFTAKT HINTER DEN KULISSEN: DER ERSTE MOMENT AUF DER ITB BERLIN 2026

Während in vielen Hallen noch letzte Handgriffe am Aufbau stattfanden, bot sich bereits ein faszinierender Eindruck von der internationalen Vielfalt der ITB. Stationen der Tour waren unter anderem der Stand des Gastgeberlandes Angola, aber auch Präsentationen anderer Destinationen wie Peru. Die Atmosphäre war geprägt von konzentrierter Vorbereitung, gespannter Erwartung und dem Gefühl, dass hier gerade eine globale Bühne für die Reisewelt entsteht.

Die Presseschilder halfen während der Behind the Scenes Tour bei der Orientierung der Medienvertreter

Mit insgesamt 5.601 Ausstellern aus 166 Ländern verwandelte sich das Berliner Messegelände in diesen Tagen in einen Treffpunkt der internationalen Tourismusbranche. Schon am ersten Tag wurde deutlich, welche enorme Bandbreite an Destinationen, Ideen und Begegnungen hier zusammenkommt. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich Eindrücke aus allen Teilen der Welt sammeln – eine Art Weltreise im Stundentakt.

Für viele Branchenvertreter gehört die ITB Berlin seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Terminen im internationalen Reisekalender. Auch STAY WILD – Outdoor begleitet die Messe bereits seit vielen Jahren. In früheren Zeiten war die ITB teilweise noch für Publikum geöffnet und zog entsprechend große Besucherströme an.

Heute präsentiert sich die Veranstaltung in einem anderen Rahmen: Die ITB Berlin ist eine reine Fachbesuchermesse, bei der ausschließlich Branchenvertreter, Aussteller und akkreditierte Medien teilnehmen. Dadurch wirkt die Atmosphäre spürbar konzentrierter. Statt überfüllter Hallen stehen intensive Gespräche, fachlicher Austausch und internationale Begegnungen im Mittelpunkt.

Die Kampagne „Open to Meraviglia“ gehört zum internationalen Markenauftritt Italiens im Tourismus

ITB BERLIN – HALLE 1.2

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich die Halle 1.2, in der Italien mit seinen zahlreichen Regionen vertreten war. Für viele Italienliebhaber gehört dieser Bereich traditionell zu den lebendigsten Teilen der Messe – ein Eindruck, der sich auch 2026 bestätigte. Zwischen regionalen Tourismusorganisationen, kulturellen Präsentationen und kulinarischen Eindrücken spiegelte sich hier die enorme Vielfalt des Landes wider.

Am 3. März wurde der italienische Stand im Rahmen der Pressekonferenz von ENIT Italia offiziell eröffnet

Auch einige Aussteller waren erstmals auf der ITB vertreten. Dazu gehörte unter anderem Tenute Al Bano, das am ENIT-Stand im Bereich Apulien präsent war und damit einen neuen Akzent innerhalb der italienischen Präsentation setzte.

Zahlreiche italienische Regionen präsentierten sich auf der ITB Berlin mit eigenen Messeständen

INTERNATIONALE BEGEGNUNGEN UND PERSÖNLICHE GESPRÄCHE

Neben den offiziellen Programmpunkten lebt die ITB Berlin vor allem von den Begegnungen zwischen Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Regionen. Genau diese Gespräche machen für viele Medienvertreter und Branchenbesucher den besonderen Wert der Messe aus.

Gespräche am Stand der Region Apulien

Ein besonders wichtiger Termin fand am Stand der Tenute Al Bano statt, der in der Italienhalle 1.2 im Bereich ENIT Italia/ Puglia vertreten war. Dort ergab sich ein ausführliches Gespräch mit Olivier Verbeelen sowie Albano Carrisi Jr., bei dem es um die Entwicklung der Tenute, den Tourismus in Apulien sowie die Verbindung von Gastfreundschaft, Kultur und Naturerlebnis ging.

Auch andere Gespräche boten spannende Einblicke in unterschiedliche Destinationen. So entstanden interessante Kontakte mit der Vertreterin von Turkmenistan, während am Stand von Cortina d’Ampezzo – einem der bekanntesten Orte der Dolomiten – über die Bedeutung nachhaltiger Bergtourismuskonzepte und die wachsende internationale Nachfrage nach alpinen Outdoor-Erlebnissen gesprochen wurde.

Ebenfalls in Erinnerung bleibt das Gespräch mit Anna am Stand von Calabria, bei dem die Region im Süden Italiens als vielseitiges Reiseziel vorgestellt wurde. Themen waren unter anderem naturbelassene Küsten, authentische Kultur und die zunehmende Bedeutung individueller Reiseerlebnisse abseits der großen Tourismusströme.

ITALIEN IM FOKUS DER GESPRÄCHE

Weitere Gespräche führten durch zahlreiche italienische Regionen, darunter Lombardei, Lago Maggiore, Venezien, die Dolomiten, Apulien, Sizilien und Calabria. Gerade diese Vielfalt zeigt, wie stark Italien auf der ITB vertreten ist – und wie unterschiedlich sich die einzelnen Regionen präsentieren.

Auch außerhalb der Italienhalle bot die Messe spannende Begegnungen. Besonders positiv fielen Gespräche mit mehreren kleineren Outdoor-Anbietern aus der Region Caucasus / Azerbaijan auf, deren Stände durch Offenheit und großes Interesse an internationaler Zusammenarbeit auffielen.

Zu den besonderen Momenten gehörte außerdem die Pressekonferenz von ENIT Italia am 3. März, bei der der italienische Stand offiziell eröffnet wurde. Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes begann der offizielle Messeauftritt Italiens – ein Moment, der die Bedeutung des Landes als eine der wichtigsten Destinationen der internationalen Reisewirtschaft unterstrich.

EINE WELTREISE ZWISCHEN MESSESTÄNDEN

Wer durch die Hallen der ITB Berlin läuft, merkt schnell: Diese Messe ist weit mehr als eine klassische Branchenveranstaltung. Innerhalb weniger Stunden lässt sich eine Reise rund um den Globus unternehmen – von Afrika über Europa bis nach Asien und in den Kaukasus.

Ägypten präsentierte auf der ITB Berlin seine kulturellen Highlights, darunter das Grand Egyptian Museum

Genau diese internationale Vielfalt macht den besonderen Reiz der ITB aus. Destinationen präsentieren nicht nur ihre Landschaften und touristischen Angebote, sondern auch ihre Kultur, ihre Geschichten und ihre Menschen. Zwischen Gesprächen über nachhaltigen Tourismus, neue Reiseangebote und regionale Besonderheiten entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Branchenvertretern, Medien und internationalen Partnern.

Das Gastgeberland Angola präsentierte sich auf der ITB Berlin unter dem Motto „The Rhythm of Life“. Dabei zeigte das Land eindrucksvoll seine touristische Vielfalt – von den Kalundula-Wasserfällen bis zur Atlantikküste. Gleichzeitig präsentierten zahlreiche weitere Länder ihre Regionen, Naturerlebnisse und kulturellen Highlights.

Gerade dieser Mix aus großen Destinationen und kleineren, oft noch weniger bekannten Regionen macht die ITB Berlin so spannend. Einige Länder gehören seit Jahrzehnten zu den festen Größen der internationalen Reisewirtschaft. Andere nutzen die Plattform, um sich erstmals einem globalen Publikum vorzustellen.

Die Gespräche auf der Messe zeigen dabei deutlich: Der Tourismus befindet sich in einer Phase des Wandels. Themen wie nachhaltige Entwicklung, verantwortungsvolles Reisen, technologische Innovationen und neue Reiseformen spielen eine immer größere Rolle. Der ITB Berlin Kongress griff diese Entwicklungen auf. In rund 200 Sessions diskutierten mehr als 400 internationale Speaker darüber, wie sich die Branche auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorbereiten kann.

BLICK IN DIE ZUKUNFT DER REISEWELT

Die ITB Berlin bleibt auch im Jubiläumsjahr ein zentraler Treffpunkt der internationalen Tourismusbranche. Mit rund 97.000 Fachbesuchern aus aller Welt, 5.601 Ausstellern aus 166 Ländern und einem geschätzten Geschäftsvolumen von etwa 47 Milliarden Euro unterstreicht die Messe ihre Bedeutung als wichtigste Plattform für Austausch, Innovation und internationale Zusammenarbeit im Tourismus.

Kanada stellte auf der ITB Berlin seine Naturregionen und Outdoor-Erlebnisse vor

Dabei wird deutlich: Die ITB ist längst mehr als eine reine Präsentationsfläche für Reiseziele. Sie ist ein Ort, an dem neue Ideen entstehen, Partnerschaften aufgebaut werden und sich zeigt, wie sich die Branche in einer zunehmend komplexen Welt weiterentwickeln kann.

Auch politisch und gesellschaftlich gewinnt der Tourismus an Bedeutung. Auf dem UN Ministers’ Summit diskutierten internationale Vertreter aus Politik und Wirtschaft über nachhaltiges Wachstum, Fachkräfteentwicklung und die Rolle des Tourismus als verbindendes Element zwischen Kulturen.

Mit Blick auf die Zukunft wurde auf der ITB Berlin 2026 bereits der nächste Schritt angekündigt: Die Malediven werden offizielles Gastland der ITB Berlin 2027. Damit rückt erneut eine Destination in den Fokus, die weltweit für Naturerlebnisse, nachhaltigen Tourismus und außergewöhnliche Reiseerfahrungen steht.

Die nächste ITB Berlin findet vom 16. bis 18. März 2027 statt.

Süße Jubiläumsgrüße zum 60-jährigen Bestehen der ITB Berlin

FAZIT: BEGEGNUNGEN, IDEEN UND NEUE PERSPEKTIVEN

Für STAY WILD – Outdoor zeigt sich nach mehreren intensiven Messetagen vor allem eines: Die ITB ist nicht nur eine Messe, sondern ein Ort der Begegnung. Hier treffen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Regionen aufeinander, teilen Ideen, knüpfen Kontakte und entwickeln gemeinsam neue Perspektiven für die Zukunft des Reisens.

Gerade in Zeiten globaler Veränderungen zeigt sich, wie wichtig solche Plattformen für Dialog, Vertrauen und internationale Zusammenarbeit sind. Die ITB Berlin bleibt damit ein Spiegel der Branche – und gleichzeitig ein Blick in ihre Zukunft.

Fotopoint zum 60-jährigen Jubiläum der ITB Berlin

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